Als einem von wenigen Unternehmen ist es der IBZ-Salzchemie GmbH & Co.KG (IBZ-Freiberg) gelungen, sich im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union erfolgreich zu bewerben. Das vom Ingenieuerbüro Dr. Ziegenbalg GbR entwickelte Konzept zum Einsatz von Nanomaterialien in der Denkmalpflege sowie bei der Altbausanierung wurde in einem zweistufigen Bewertungsverfahren aus einer Vielzahl von Projektanträgen zur Förderung ausgewählt. Zusammen mit 5 Unternehmen und 6 Universitäten / Forschungseinrichtungen aus sieben europäischen Ländern sollen neue Möglichkeiten zur Sanierung und Restaurierung von Naturstein, Beton, Putzen und Mörteln durch den Einsatz von Nanomaterialien untersucht werden. Das weltweit einzige derartige Produkt, CaLoSiL, wird von IBZ-Freiberg seit einem Jahr erfolgreich hergestellt und vertrieben.
Dessen Anwendung sowie die Entwicklung von weiteren neuen Nanomaterialien ist Gegenstand des Projektes STONECORE. Gleichzeitig werden neue geophysikalische Methoden zur Schadensdiagnose an Naturstein entwickelt und getestet. Umweltmikrobiologische Untersuchungen zum Einsatz von Nanomaterialien zur Bekämpfung von Schimmel- und Algenbewuchs sind ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt. Im Mittelpunkt steht dabei der von IBZ-Freiberg hergestellte Schimmelentferner CaSoPaL. Das Projekt, welches über einen Zeitraum von drei Jahren läuft, wird mit einer Summe von 2.5 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert und vom IBZ-Freiberg koordiniert. |