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Schwarze Kiefern 4
09633 Halsbrücke

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Basierend auf langjährigen Untersuchungen zur Kinetik von Fäll- und Kristallisationsprozessen wird eine neue Technologie zur in-situ Schadstoffimmobilsierung angeboten. Schwermetalle werden in schwerlösliche Verbindungen überführt bzw. in diese eingebunden. Eingesetzt werden, ebenso wie bei entsprechenden Verfahren zur Gesteinsabdichtung, übersättigte Lösungen, aus denen heraus es zur Bildung von schwerlöslichen Mineralen kommt. Analog ist es möglich, reaktive Mineraloberflächen (z.B. Sulfide) mit schwerlöslichen Mineralen langzeitstabil zu überschichten.

Es können Lösungen hergestellt werden, die zur Bildung von Gips (CaSO4*2H2O), BaSO4, CaCO3, Ca(OH)2 führen. Allen Systemen ist eigen, dass durch Einstellung der Übersättigung, des pH-Wertes und des Redoxpotenziales eine Vielzahl von Möglichkeiten gegeben sind, Schadstoffe gezielt in schwerlösliche, langzeitstabile Verbindungen umzuwandeln.

Damit werden natürlich ablaufende Prozesse der Schadstofffixierung, sowie Permeabilitätsverringerung, gezielt nachgebildet. Wesentlich ist, dass ausschließlich natürlich vorkommende Minerale zum Einsatz kommen. Ein Eintrag artfremder Stoffe wird damit sicher unterbunden. Das Verfahren wurde u. a. erfolgreich zur Schwermetallimmobilisierung in der ehemaligen Grube Königstein der Wismut GmbH eingesetzt.

Gegenwärtig laufen umfangreiche Untersuchungen zur Schwermetallfixierung durch gesteuerte Sulfidfällungen. Deren großtechnische Umsetzung ist für die nächsten Monate geplant.

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